Brust­sprech­stun­de

Für sich selbst sor­gen … vorsorgen

Die Dia­gnos­tik der Brust erfor­dert ein hohes Maß an Erfah­rung und spe­zi­fi­schem Wis­sen unter­schied­li­cher Fach­grup­pen. Des­we­gen haben wir in unse­rem Brust­zen­trum ein fach­über­grei­fen­des Kon­zept ent­wi­ckelt: Ärz­tin­nen und Ärz­te der Seno­lo­gie (Frau­en­kli­nik), Radio­lo­gie, des Mam­mo­gra­fie-Scree­nings, der Patho­lo­gie und der Psy­cho­on­ko­lo­gie arbei­ten im Mam­ma­dia­gnos­ti­schen Insti­tut Tür an Tür und Hand in Hand für Sie zusammen.Wir dehen unse­re Auf­ga­be dar­in, jeden unkla­ren Tast­be­fund in der Brust, jeden unkla­ren Mam­mo­gra­fie- oder Ultra­schall­be­fund­ein­deu­tig zu klären.

Ger­ne beant­wor­ten wir Ihre ganz per­sön­li­chen Fragen.

Brustsprechstunde 1 Dia­gnos­tik
Brustsprechstunde 2 Dia­gnos­tik

Kli­ni­sche Untersuchung

Die meis­ten Ver­än­de­run­gen der Brust wer­den von der Frau selbst oder von der Frau­en­ärz­tin bei der Vor­sor­ge­un­ter­su­chung fest­ge­stellt. Zum Glück ist nicht jede Ver­än­de­rung der Brust bös­ar­tig. Nicht immer ist die kli­ni­sche Tast­un­ter­su­chung ein­deu­tig, steht aber immer am Anfang des Abklärungs-Procedere.

Brustsprechstunde 3 Dia­gnos­tik

Digi­ta­le Mammografie

Die Mam­mo­gra­fie hat die höchs­te Erken­nungs­ra­te für Brust­krebs und des­we­gen die obers­te Prio­ri­tät im Rah­men der Abklä­rung von Brust­er­kran­kun­gen. Durch Digi­ta­li­sie­rung wur­de die Qua­li­tät erheb­lich opti­miert. An Befun­dungs­mo­ni­to­ren kön­nen kleins­te Ver­än­de­run­gen ver­grö­ßert und genau­es­tens beur­teilt werden.

Brustsprechstunde 4 Dia­gnos­tik

Hoch­auf­lö­sen­der Ultraschall

Ergän­zend zur Mam­mo­gra­fie und zu Ver­laufs­be­ur­tei­lun­gen ste­hen in unse­rem Brust­zen­trum hoch­auf­lö­sen­de Ultra­schall­ge­rä­te zur Ver­fü­gung. Ins­be­son­de­re bei prä­me­no­pau­sa­len Frau­en mit dich­tem Brust­drü­sen­ge­we­be hat die hoch­auf­lö­sen­de Ultra­schall­un­ter­su­chung eine noch höhe­re Aus­sa­ge­kraft als die Mammografie.

Brustsprechstunde 5 Dia­gnos­tik

Loka­le Beteubung

Brustsprechstunde 6 Dia­gnos­tik

Posi­tio­nie­rung der Stanznadel

Brustsprechstunde 7 Dia­gnos­tik

Stanz­na­del im Befund

Geziel­te Gewebeentnahme

Bleibt nach der Mam­mo­gra­fie- und Ultra­schall­un­ter­su­chung ein Ver­dacht (und sei es auch nur ein Rest­ver­dacht) bestehen, kön­nen wir in unse­rer Brust­sprech­stun­de kleins­te Gewe­be­pro­ben mini­mal­in­va­siv sono­gra­fisch oder mam­mo­gra­fisch gezielt ent­neh­men. Durch vor­he­ri­ge loka­le Betäu­bung ist die­se Ent­nah­me in der Regel schmerzfrei.

Bei gut­ar­ti­gem Ergeb­nis wird durch die minim­lain­va­si­ve Vor­ge­hens­wei­se eine offe­ne Biop­sie mit Nar­ko­se ver­mie­den. Im Fal­le der Bös­ar­tig­keit kann an den gewon­ne­nen Gewe­be­pro­ben die Tumor­bio­lo­gie ana­ly­siert und eine maß­ge­schnei­der­te The­ra­pie abge­lei­tet werden.

Brustsprechstunde 8 Dia­gnos­tik
Brustsprechstunde 9 Dia­gnos­tik

Inter­dis­zi­pli­nä­re Diagnostik-Konferenz

Um größt­mög­li­che Sicher­heit zu erlan­gen, über­prü­fen wir wäh­rend der wöchent­lich statt­fin­den­den Dia­gnos­tik-Kon­fe­renz, ob die am Mikro­skop gestell­te Dia­gno­se mit der Bild­ge­bung über­ein­stimmt. Das Exper­ten­team legt bei ein­deu­tig gut­ar­ti­gen Befun­den das Kon­troll­in­ter­vall, bei ein­deu­tig bös­ar­ti­gen Befun­den das wei­te­re Vor­ge­hen fest. Manch­mal wer­den Zusatz­un­ter­su­chun­gen (z.B. Kern­spin-Mam­mo­gra­fie) indiziert.

Brustsprechstunde 10 Dia­gnos­tik

Dia­gno­se­ge­spräch

Die meis­ten Pati­en­tin­nen kön­nen wir nach der Dia­gnos­tik-Kon­fe­renz beru­hi­gen und zur Rou­ti­ne­vor­sor­ge zu den nie­der­ge­las­se­nen Frauenärztinnen/en zurücküberweisen.

Liegt ein bös­ar­ti­ger Befund vor, gehen wir in einem per­sön­li­chen Gespräch auf die vie­len Fra­gen ein, die jetzt geklärt wer­den müs­sen. Gern kann bei die­sem Gespräch eine Ver­trau­ens­per­son dabei sein.

Bei vie­len Typen von Brust­krebs han­delt es sich nicht nur um eine loka­le, die Brust betref­fen­de Erkran­kung, denn Tumor­zel­len kön­nen sich schon zu einem frü­hen Zeit­punkt über Lymph- und Blut­bah­nen in den Kör­per gelan­gen. Anhand der tumor­bio­lo­gi­schen Fak­to­ren, die der Patho­lo­ge aus den ent­nom­me­nen Gewe­be­pro­ben bestimmt, kann ein­ge­schätzt wer­den, ob es sich um einen Brust­krebs mit vor­aus­sicht­lich guter Pro­gno­se han­delt oder ob zu erwar­ten ist, dass Tumor­zel­len sich sehr schnell im Kör­per aus­brei­ten und sich eine Meta­stasie­rung anbahnt. Dann näm­lich soll­te eine ziel­ge­rich­te­te sys­te­mi­sche The­ra­pie (z.B. eine neo­ad­ju­van­te Che­mo­the­ra­pie) der loka­len The­ra­pie (Operation/Bestrahlung) vor­ge­schal­tet werden.

Natür­lich wer­den auch die Tumor­zel­len des Brust­tu­mors durch eine sys­te­mi­sche The­ra­pie behan­delt, sodass die­ser klei­ner wird. Wenn dem so ist, kann man rück­schlie­ßen kann rück­ge­schlos­sen wer­den, dass die ver­ab­reich­ten Medi­ka­men­te wirk­sam sind, ande­ren­falls muss die The­ra­pie umge­stellt werden.

Brustsprechstunde 11 Dia­gnos­tik

MR-Mam­mo­gra­fie (Kern­spin)

Ergän­zend zur Mam­mo­gra­fie und zum Brustul­tra­schall kann eine Kern­spin-Mam­mo­gra­fie sinn­voll sein.

Sie wird vor allem zur Dif­fe­ren­zie­rung zwi­schen Nar­be und einem Rezi­div nach erfolg­ter Brust­krebs­ope­ra­ti­on oder zur Iden­ti­fi­zie­rung wei­te­rer Tumor­her­de herangezogen.

Als Stan­dard­ver­fah­ren eig­net sie sich nicht, da vie­le Befun­de als falsch bös­ar­tig inter­pre­tier­te wer­den. Vor­stu­fen vi Brust­krebs erkennt die Kern­spin-mam­mo­gra­fie nur sel­ten eindeutig.

Brustsprechstunde 12 Dia­gnos­tik

Sta­ging-Unter­su­chun­gen

Um aus­zu­schlie­ßen, dass die Brust­krebs­er­kran­kung ande­re Orga­ne betrifft, ver­an­las­sen wir abhän­gig von der Grö­ße und den Eigen­schaf­ten des Tumors soge­nann­te Sta­ging-Unter­su­chun­gen. Sie betref­fen das Ske­lett­sys­tem (Kno­chenszin­ti­gra­fie), die Leber und die Lun­ge (Com­pu­ter­to­mo­gra­fie)

Bei unkla­ren Ergeb­nis­sen, die sehr häu­fig auf dege­ne­ra­ti­ve Ver­än­de­run­gen zurück­zu­füh­ren sind, wer­den ergän­zend kon­ven­tio­nel­le Rönt­gen­auf­nah­men zum siche­ren Aus­schluß von Meta­sta­sen angefertigt.

Brustsprechstunde 13 Dia­gnos­tik

Zwei­m­ei­nungs-Sprech­stun­de

Wenn Sie eine zwei­te Mei­nung zu einer The­ra­pie-Emp­feh­lung ein­ho­len möch­ten, kön­nen Sie gern einen Ter­min dazu vereinbaren.

Bit­te brin­gen Sie die schon ange­fer­tig­ten Bil­der auf CD mit, damit wir kei­ne unnö­ti­gen Unter­su­chun­gen durch­füh­ren müs­sen. In der Regel müs­sen wir aber eine Tast­un­ter­su­chung und eine Ultra­schall­un­ter­su­chung wie­der­ho­len, um uns eine dif­fe­ren­zier­te Mei­nung zu bilden.

Brustsprechstunde 14 Dia­gnos­tik

Bera­tung der jun­gen Pati­en­tin mit Brustkrebs

Im jun­gen Erkran­kungs­al­ter stellt sich die Fra­ge nach Erhal­tung der Frucht­bar­keit trotz Brustkrebstherapie.

Es gibt unter­schied­li­che Tech­ni­ken die Frucht­bar­keit zu erhal­ten oder wie­der­her­zu­stel­len und beinhal­ten medi­ka­men­tö­se hor­mo­nel­le The­ra­pie zum Eier­stock­schutz wäh­rend der Che­mo­the­ra­pie bis hin zur Ent­nah­me von Ovar­ge­we­be, das tief­ge­fro­ren und nach abge­schlos­se­ner The­ra­pie reim­plan­tiert wird.

Unser Brust­zen­trum ist Mit­glied des Netz­wer­kes Fer­ti­pro­tect. Wir bera­ten Sie gerne!

Brustsprechstunde 15 Dia­gnos­tik

Unter­stüt­zung der Familie

Als jun­ge Frau mit Brust­krebs kann es sein, dass man schon eine eige­ne Fami­lie hat. Die viel­fäl­ti­gen Funk­tio­nen, die eine Mut­ter und Part­ne­rin zu erfül­len hat, sind trotz Krank­heit auf­recht­zu­er­hal­ten. Das gelingt oft nur schwer. Die Belas­tun­gen des All­tags kön­nen nicht mehr mühe­los bewäl­tigt wer­den. Span­nun­gen in der Bezie­hung mit dem Part­ner und Ver­hal­tens­än­de­run­gen der Kin­der kön­nen die Fol­ge sein.

Um dem ent­ge­gen­zu­wir­ken und die betrof­fe­nen Frau­en im fami­liä­ren Umfeld zu unter­stüt­zen, bie­ten wir mit dem Ver­ein Aktiv gegen Brust­krebs e.V. gemein­sam eine unkon­ven­tio­nel­le und unbü­ro­kra­ti­sche Fami­li­en­hil­fe an. Sie soll vor allem die Kin­der auf­fan­gen, sie bei den Haus­auf­ga­ben unter­stüt­zen oder mit ihnen spie­len, wenn die Mama Ruhe braucht. Bit­te spre­chen Sie uns an, wenn Sie Unter­stüt­zung benötigen!

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Ter­min­ver­ein­ba­rung

Mon­tags bis don­ners­tags: 08.00 bis 15.30 Uhr

Frei­tags: 08:00 - 14:30 Uhr

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Außer­halb der Zeiten

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